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Macht Fett nur dick?


Hallo meine Lieben♡


Heute geht es dem Fett an den Kragen.


Fett macht dick?


Nein! Fett ist nicht gleich Fett.


Viel Spaß beim Lesen. ♡


Fett gehört zu unseren drei wichtigen Makronährstoffen.

Warum sind Fette wichtig für uns?

  • Baustoff für die Zellen

  • Unterstützt den Hormonhaushalt (besonders wichtig Für die Frau)

  • Fett als Energiequelle

  • Unterstützt den Körper für die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen

  • Schützt vor Kälte und die Organe

Welche Arten von Fett gibt es?

Ungesättigte Fettsäuren (FS), oft bekannt unter den „Guten Fetten“ und sind aufgeteilt in einfach und mehrfach ungesättigt.

  • Einfach ungesättigte FS helfen uns, die fettlöslichen Vitamine A, D, E und K zu verwerten. Sie sind leicht verdaulich und bekömmlich und enthalten in Avocado, Olivenöl, Rapsöl und Nüssen.

  • Mehrfach ungesättigte FS sind z.B. Omega 3 und 6. Sie sind essenziell für unseren Körper, d.h. lebensnotwendig und können nicht selbst produziert werden. Laut DGE empfiehlt es sich ein Omega-6 zu Omega – 3 Verhältnis von 5:1 zu essen. ABER natürlich misst keiner, auch ich nicht, dieses Verhältnis. Wichtig ist es daher, Lebensmittel mit Omega 3- Quellen zu sich zu nehmen wie Leinöl !!, Lachs, Algen, Rapsöl oder Walnüsse.

Die ungesättigten FS haben viele positive Wirkungen auf z.B. unser Herzkreislauf-System, das Immunsystem und den Cholesterinspiegel. Omega – 3 kann dazu noch entzündungshemmend und blutdrucksenkend wirken und ist gut die Sehkraft.

Zu fnden sind die "guten Fette" reichlich in Ölen, wie oben genannt, in Nüssen sowie Samen, in Fisch wie Lachs, Hering oder Makrele, in Leinsamen, Avocado, Eiern und in mageren Milchprodukten.


Gesättigte FS sind vor allem in tierischen Lebensmitteln und Kokosöl. Sie verstärken den Geschmack von Lebensmitteln und wirken appetitfördernd. Sie können einen negativen Einfluss auf den Cholesterinspiegel haben und die Entstehung von Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes kann gefördert werden. Sie gelangen schnell und einfach in den Blutkreislauf.

Transfette solltet ihr möglichst meiden. Sie sind bekannt als gehärtete Fette. Sie entstehen bei industrieller Verarbeitung und Härtung von Fetten.

Die "schlechten" Fette sind besonders in fettem Fleisch, Wurstwaren, Frittiertem, Vollfettsahne, Mayo nd Fertigprodukten enthalten.


Praxistipps:

  • Ausreichend gute Fette essen (mind. 1g/kg als Frau für den Hormonhaushalt)

  • Speisen dünsten statt scharf anbraten und sparsam mit Öl umgehen

  • Fettarme Alternativen wählen, wie z.B. Joghurt oder Quark oder saure Sahne statt Mayonnaise.

  • Faustregel: Je flüssiger das Fett, desto höher ist der Anteil an ungesättigten Fettsäuren.

  • 1 EL Leinöl über Euren Quark geben und zu Kartoffeln essen

  • Magere Fleischsorten wählen

  • Auf versteckte Fette achten in Wurst, Soßen und Süßigkeiten

  • Gesättigte FS nicht verbieten, sondern sparsam verwenden

  • Möglichst auf Frittiertes verzichten

  • Margarine ohne gehärtetes Fett kaufen oder Aufstriche (Hummus, Rote Beete, Linsenaufstrich) als Butter Ersatz nutzen

  • Rapsöl zum Anbraten verwenden und Olivenöl, Kürbiskernöl oder Walnussöl für Dips oder Salate

Welche Fettquellen benutzt ihr? Achtet ihr auf gesunde Fette?

Fragen und kommentieren nicht vergessen, wenn Euch der Beitrag gefallen hat.

Eure Jana


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