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Stress und seine gesundheitlichen Folgen


Stress und Folgen für Gesundheit

In der heutigen modernen und digitalisierten Welt gehört Stress irgendwie schon zum Alltag dazu.


Aber ab wann ist Stress nicht mehr gesund?

Welche gesundheitlichen Folgen kann dauerhafter Stress verursachen?


Viel Spaß beim Lesen von Teil I zum Thema Stress ♡




Stress ist ein wichtiger Zustand unseres Körpers, der beispielsweise in herausfordernenn Situationen die Stresshormone Cortisol und Adrenalin ansteigen lässt. Es handelt sich dabei um positiven Stress, der uns leistungsfähiger und aufmerksamer machen lässt. Danach folgt eine Phase der Ruhe und Erholung.

Jedoch führt dauerhafter langfristiger Stress zu negativen Auswirkungen. Setzen wir unseren Körper ständig mit Stress aus, so herrscht immer eine innere Unruhe und Unausgeglichenheit. Es handelt sich um sogenannten negativen Stress, bei dem die Phase der Erholung und des Ausgleichs ausbleibt.

Stress hängt stark von der individuellen Bewertung eines äußeren oder inneren Reizes ab, der an unangenehm empfunden wird. Somit ist die Bewertung sehr subjektiv und jeder empfindet Situationen als unterschiedlich stressig. Zum Beispiel lösen innere Sorgen und Ängste genauso Stress aus wie ein langer Autostau auf dem Weg zu einem Termin. Jeder Mensch hat ein individuelles Stressempfinden. Die Ernährung und das eigene Körperempfinden spielen ebenfalls wichtige Rollen beim Thema Stress.

Häufige Situationen und Faktoren, die bei vielen Menschen Stress auslösen können folgende sein:

- Unzufriedenheit mit dem Körper

- Ständiges wiegen und fixieren auf ein Gewicht

- Termindruck, Konflikte am Arbeitsplatz

- Wenig Freizeit

- Trennung oder Probleme in der der Partnerschaft

- Lebensereignisse und Ängste aus der Vergangenheit

- Hoher Leistungsdruck an sich selbst

Leider werden Symptome oft zu später oder gar nicht wahrgenommen. Hier einige typische Symptome:

- Schnelle Reizbarkeit

- Verspannungen der Muskulatur, v.a. Rücken und Nacken

- Schlechte Verdauung, Magen-Darm Probleme

- Erschöpfung und Antriebslosigkeit, Energiemangel

- Kopfweh

- Hohe Infektanfälligkeit

- Schlafstörungen

- Allergien oder Hauterkrankungen verschlechtern sich

Mögliche Krankheiten, die durch zu spät erkannten, chronischen Stress entstehen können:

1. Herzkreislauf – Erkrankungen durch einen dauerhaften beschleunigten Herzschlag und erhöhten Blutdruck. Was zu einem erhöhten Risiko für einen Schlaganfall oder Herzinfarkt führen kann.

2. Magen-Darm-Erkrankungen durch einen dauerhaften erhöhten Cortisolspiegel und Noradrenalin kann es zu Sodbrennen, Durchfall, Entzünden sowie Verstopfungen kommen.

3. Diabetes durch eine verminderte Wirkung von Insulin. Das Insulin sorgt eigentlich dafür, dass der Zucker aus dem Blut, der bei Stress zur Verfügung steht, in die Körperzellen gelangt. Dieses wird durch Cortisol verhindert. Der Zuckertranssport im Körper ist gehemmt und das Risiko an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken steigt.

4. Burnout / Depressionen durch anhaltenden Stress. Eine Stressspirale aus jahrelanger Erschöpfung und Stress kann eine Gefahr für die Entwicklung von Depressionen, Angststörungen oder Essstörungen darstellen.

5. Verändertes Essverhalten durch vermehrte Gelüste auf Süßes und Fettiges. Es kann zu Heißhungerattacken kommen. Man könnte zwischen Stress-Esser und Stress-Hungerer entscheiden. Die Stress-Esser greifen unbewusst zu vermehrten Schlemmereien, sodass die Lebensmittel als Trost und Stressbewältigung dienen. Nach dem „Essanfall“ meldet sich das schlechte Gewissen und der Teufelskreis aus Stress, Essen und Gewichtsproblemen entsteht.

Stress-Hungerer dagegen haben keinen Appetit bei Stress, da dieser sprichwörtlich auf den Magen schlägt. Die Mahlzeiten werden weniger und damit auch die Nährstoff- und Vitaminzufuhr. Dies führt zu ungewollter und ungesunder Gewichtsabnahme, meist an Muskeln. Ebenso zu noch mehr Antriebslosigkeit und weniger Energie. Wie ein Mensch auf den Stress reagiert bezüglich des Essverhaltens ist individuell und auch Stresslöser abhängig. Extreme Stressauslöser (Tod) führen oft zu hungern, wohingegen zwischenmenschliche Stressfaktoren (Einsamkeit) zu einem erhöhten Essbedürfnis führen.


Im nächsten Teil geht es darum, wie ich meinen eigenen Stress vermeide und Achtsamkeit üben kann.


Eure Jana ♡

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